Montag, 23. September 2019

Tag 21 bis Tag 24

Tag 21, Freitag der 20. September

Gegen 11Uhr startet unser Zug hier um uns zurück an die Donau zu bringen. Genug Zeit unser Lieblingscafe in der Innenstadt aufzusuchen und bei Kaffee und leckeren ungarischen Backwaren die morgendlichen Sonnenstrahlen zu genießen und das Pecser Leben zu beobachten. Mit dem Zug geht's dann wieder nach Mohacs an der Donau. Wir radeln um 14 Uhr los, wieder schön gemütlich auf einem Damm an der Donau, nur der Gegenwind stört etwas. Nach 45km kommen wir in Baja an, einer Kleinstadt an der Donau. An einem Seitenarm gibt's hier eine schöne kleine Promenade mit kleinen Kneipen und sehr leckeren Langos. Auf dem Campingplatz mieten wir uns eine kleine Hütte, mittlerweile wird es abends hier schnell kalt mit Temperaturen an den Gefrierpunkt ran. Da ist so eine kleine Hütte ganz angenehm. Gegenüber vom Campingplatz gibt's abends ein Jubiläumskonzert einer ungarischen Band (30jähriges Bestehen). Der Eintritt ist frei, Rockmusik aus den guten alten Tagen, nur eben auf ungarisch, das Publikum singt mit, leider gibt's nur einen Bierausschank und der Zapfer ist auch nicht der schnellste, bei 500 Gästen, keine Chance.




Tag 22, Samstag der 21. September

Frühs ist es noch bitterkalt, aber eine heiße Dusche und ein paar Radelkilometer in der Sonne bringt die Lebensgeister wieder auf Tour. Größtenteils geht's weiter auf dem Fahrraddamm neben der Donau, wobei die Donau meist nicht zu sehen ist, zwischen Damm und Donau ist ein Streifen mit Baumbewuchs. Bei Pak wechseln wir mit der Fähre auf die andere Donauseite, in der Hoffnung in der Kleinstadt Quartier zu finden. Aber erst nach 5 vergeblichen Anläufen finden wir mittlerweile im Dunkeln eine Pension die noch ein Zimmer frei hat. Außer uns ist hier noch eine Judo-Mannschaft aus Siebenbürgen in Rumänien zu Gast, da wo unsere Tour ursprünglich hätte hingehen sollen. Schon witzig, wenn wir schon nicht nach Rumänien kommen, kommt Rumänien zu uns :).




Tag 23, Sonntag der 22. September

Frühs geht es mit der Fähre wieder auf die andere Donauseite, leider müssen wir bis 11 Uhr warten bis die nächste Fähre fährt, aber wir haben ohnehin Zeit, bis Budapest ist es nicht mehr so weit und wir reduzieren im Moment unsere Tourlängen, reicht wenn wir Dienstag Abend dort ankommen, dann haben wir immer noch 3 Tage zur Stadtbesichtigung. Die Strecke heute verläuft großteils auf Landstrassen und auf Fahrradwegen neben Landstrassen. Wir haben Rückenwind großteils, so daß wir nach 55km unser heutiges Tagesziel Dunavecse an der Donau schnell erreichen. Für nicht mal 20 Euro haben wir hier wieder mal ein ganzes Haus, ein ehemaliges Cafe, mit Terrasse, 2 Küchen…,was man als Radfahrer halt so braucht :).



Tag 24, Montag der 23. September

Frühstück gibt's heute auf unserer Cafe-Terasse, frisch aus dem Supermarkt. Das Wetter sieht ziemlich trübe aus, keine Sonne in Sicht. Der meiste Teil der Strecke geht heute an einem Nebenarm der Donau entlang, zwischendrin gibt's eine Hoppelsrecke auf einem Damm, der von Traktoren völlig zerfahren und überwuchert ist, echt erbärmlich zu fahren. Man merkt das man Budapest näher kommt, die Besiedlung wird immer dichter. In einer Pension in Szigetszentmárton endet unsere heutige kurze Etappe. Unser Zimmer hat einen wirklich schönen Blick auf den Donauseitenarm 



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